Abendliche Seefahrt mit der RHÔNE am 18.07.2026

Seerundfahrt mit Cocktail und Dinner bei herrlichstem Sommerwetter. Mit der Rhône von Genf nach Versoix, Coppet, Nyon nach Yvoire und wieder zurück.

Das letzte vollständig in der Schweiz gebaute Schaufelradschiff mit einer einzigartigen Dampfmaschine mit automatischer Druckumlaufschmierung. Aufgrund dieser Art von Schmierung müssen die Kurbelwelle, die Pleuelstangen und die Exzenter mit einer ursprünglich aus Metall angefertigten Abdeckung geschützt sein, die 2011 durch Plexiglas ersetzt wurde, damit die Passagiere die rhythmischen Bewegungen der Maschine erkennen können, wie auf den anderen Dampfschiffen der Flotte.

Nach fast drei Jahren (2019-2022) Renovierungsarbeiten fährt das Belle-Epoque-Schiff « Rhône » wieder auf dem Genfersee. Das Schiff hat eine Länge von 68 m und wurde 1927 in Betrieb genommen. Platz für 600 Passagiere, Restaurant hat 200 Plätze. Der Motor leistet 850 PS/625 kW.

Die Fahrt begann um 19:10 Uhr und das Schiff war pünktlich um 22:15 Uhr wieder in Genf. Zwischenzeitlich liessen sich die Clubmitglieder im stilvollen Restaurant kulinarisch verwöhnen. Auch an diesem Abend wurden wieder neue Bekanntschaften untereinander gemacht.

Besuch bei der UEFA am 26.06.2026

Im Rahmen der diesjährigen Fußballweltmeisterschaft führte ein Clubausflug zur UEFA nach Nyon. Der Hauptsitz des europäischen Fußballverbandes liegt direkt am Ufer des Genfersees und bietet einen beeindruckenden Blick auf die französischen Alpen – ein passender Rahmen für einen spannenden Einblick hinter die Kulissen des europäischen Fußballs.

Die UEFA wurde am 15. Juni 1954 in Basel gegründet und ist heute eine der sechs Kontinental-Konföderationen des Weltfußballverbandes FIFA. Ihr gehören 55 nationale Fußballverbände an, die gemeinsam den europäischen Vereins- und Nationalmannschaftsfußball organisieren und weiterentwickeln. Seit 1995 befindet sich der Verwaltungssitz in Nyon.

Bereits der Empfang war ein besonderes Erlebnis: Beim Einzug in den großen Sitzungssaal erklang die weltbekannte Hymne der UEFA-Champions League und sorgte für echtes Fußball-Feeling. Anschließend stellte Michael Hesselschwerdt die Organisation der UEFA sowie die aktuellen Themen und Herausforderungen der verschiedenen Wettbewerbe vor. Zwei eindrucksvolle Filme über die Geschichte und die vielfältigen Aufgaben der UEFA rundeten die Präsentation ab und vermittelten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern interessante Einblicke in die Arbeit des Verbandes.

Beim anschließenden Apéro bot sich die Gelegenheit, die vielen offenen Fragen in angenehmer Atmosphäre mit den Verantwortlichen zu besprechen. Gleichzeitig konnten die Teilnehmenden die herrliche Aussicht auf den Genfersee und die französischen Alpen genießen.

Der Besuch war für alle Beteiligten ein eindrucksvolles Erlebnis und bot spannende Einblicke in die Organisation des europäischen Spitzenfußballs. Mit vielen neuen Eindrücken und interessanten Informationen trat die Gruppe die Heimreise an. Ein herzlicher Dank gilt der UEFA und insbesondere Michael Hesselschwerdt für den freundlichen Empfang und die spannende Führung.“

Besuch im CERN
Besuch im CERN in Genf

Der Deutsche Internationale Club in Genf (DICG) besuchte am 25. April 2026 eines der großen physikalischen Institute, das CERN in Genf.

Seit wenigen Jahren steht dort der sogenannte “Science Gateway” als Kombination aus Museum und Ausstellungs-Zentrum Besuchern zur Verfügung, um die Physik, die am CERN erforscht wird der Allgemeinheit nahe zu bringen.

Wir danken Herrn Dr. Holzer, dass es ihm so hervorragend gelungen ist, den Teilnehmern die komplexen und abstrakten Themen der Teilchenphysik für die Teilnehmer anschaulich und begreifbar zu machen. Ebenso danken wir für die die kompetente Moderation, die faszinierenden Einblicke in die Welt der kleinsten Bausteine unserer Materie sowie die Zusammenhänge zur Kosmologie. Es ist bewundernswert, mit wie viel Begeisterung Herr Dr. Holzer die Grundlagenforschung am CERN vermittelt.

Besucher und Austellungs-Zentrum“Science Gateway” des CERN in Genf.
Besucher und Austellungs-Zentrum“Science Gateway” des CERN in Genf.

Dr. Holzer, ein promovierter Physiker, der seit mehr als 18 Jahren am CERN tätig ist fand sich bereit, die doch etwas abstrakten Zusammenhänge der uns umgebenden Welt anschaulich darzustellen.

Er verdeutlichte gleich zu Beginn die grundsätzliche Fragestellung, mit der sich die Wissenschaftler am CERN auseinander setzen.

Es geht schlicht darum, die kleinsten, fundamentalen Bausteine der Materie zu untersuchen, aus denen die Atome, damit die chemischen Elemente und schlussendlich das gesamte uns sichtbare Universum aufgebaut sind.

Dr. Holzer erklärte damit den großen wissenschaftlichen Bogen, der in der Grundlagen-Physik die Elementarteilchen direkt mit der Kosmologie des gesamten Universums verbindet.

Schon das erste Experiment, eine sogenannte Nebelkammer, die im Eingangsbereich des Science Gateway aufgebaut ist zeigt diesen Zusammenhang sehr deutlich: Es erlaubt die exotischen Teilchen, die uns in jedem Moment umgeben, sichtbar zu machen. Eine ganze Reihe unterschiedlicher Teilchen, werden dort als Spuren – ähnlich den Kondensstreifen der Flugzeuge am Himmel, – sichtbar gemacht.

Dr. Holzer erklärte dass die unterschiedlichen Teilchen teilweise der und umgebenden natürlichen Radioaktivität entstammen, der grösste Anteil jedoch uns aus den Tiefen des Weltalls, d.h. aus der kosmischen Strahlung, erreicht. Es war faszinierend zu sehen, mit welch einfachen Mitteln die Spuren dieser kosmischen Schauer sichtbar gemacht werden können.

Nebelkammer mit Spuren hochenergetischerTeilchen
Nebelkammer mit Spuren hochenergetischerTeilchen

Am CERN nun werden diese Teilchen genauestens untersucht, um ihre Eigenschaften und ihre gegenseitigen Wechselwirkungen zu verstehen und um einen Einblick zu bekommen in die Welt der kleinsten Teilchen, die obwohl mikroskopisch klein, das gesamte Universum in seiner unendlich grossen Ausdehnung definieren.

In diesem Zusammenhang haben sich im Lauf der letzten hundert Jahre Beschleuniger als die Standard Werkzeuge der Elementarteilchen Physik etabliert. Wie Dr. Holzer erklärt, folgt man zwangsläufig dem Prinzip Albert Einsteins, nachdem Energie und Masse äquivalent sind und in einander umgewandelt werden können: E = mc².

Am CERN werden neun große Beschleuniger Anlagen betrieben, um Protonen und zum Teil auch Elektronen auf höchste Energien zu beschleunigen und dann zur Kollision bringen. Die dabei an einem winzigen Punkt freiwerdende Energie wird in eine Vielzahl von neuen Teilchen umgewandelt und erlaubt genaueste Untersuchungen ihrer Eigenschaften. Paradebeispiel ist natürlich der LHC, Large Hadron Collider, als weltweit leistungsfähigster Teilchenbeschleuniger.

Blick in den LHC Tunnel: 1232 supraleitende Hochfeld-Magnete halten die beschleunigten Teilchen auf Kurs
Blick in den LHC Tunnel: 1232 supraleitende Hochfeld-Magnete halten die beschleunigten Teilchen auf Kurs

Der LHC hat einen Umfang von fast 27 km und beschleunigt zwei Protonen Strahlen auf jeweils 7 TeV, das ist Weltrekord für technisch erzeugte Teilchenstrahlen. Im Abstand von 25 ns, (billionstel Sekunden) kollidieren die Teilchenpakete und die dabei entstehenden Produkte werden von vier Detektoren registriert und in einem weltweiten Universitäten und Instituten analysiert.

Moderner Teilchendetektor, wie er am CERN an den vier Kollisionspunkten des LHC eingesetzt wird.
Moderner Teilchendetektor, wie er am CERN an den vier Kollisionspunkten des LHC eingesetzt wird.

Eine derart komplexe Anlage benötigt selbstverständlich eine grosse Anzahl von Experten – Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker, die einen stabilen Betrieb gewährleisten. So finden sich täglich bis zu 10 000 Mitarbeiter aus verschiedenen Universitäten und Instituten am CERN ein, um beim Aufbau und Betrieb der Experimente mit zu arbeiten und die Daten zu analysieren. In diesem Sinne ist CERN ein wahrhaft internationales Institut, an dem Wissenschaftler jenseits aller politischen Auseinandersetzungengemeinsam die Grenzen der mikroskopischen wie der kosmologischen Welt erforschen.

Die Ausstellungsräume des Science Gateway zeigen eindrucksvoll die einzelnen Teile der Beschleuniger Anlage und der dazu gehörigen Teilchen Detektoren. Halbleiter basierte Materialien haben längst die Nebelkammer abgelöst und sind die grundlegende Voraussetzung fuer die erforderliche extrem schnelle Datenanalyse und Spur-Rekonstruktion der physikalischen Ereignisse.

Auch hier arbeiten internationale Teams über den gesamte Erdball zusammen. Nicht umsonst wurde das World Wide Web am CERN erfunden, um einen schnellen Datenaustausch zu gewährleisten.

Teilchenspuren eines typischen Kollisions-Reaktion am LHC (CMS Detektor). Modernste Elektronik und Analyse-Software erlaubt eine zeitnahe Analyse der erzeugten Teilchenbilder
Teilchenspuren eines typischen Kollisions-Reaktion am LHC (CMS Detektor). Modernste Elektronik und Analyse-Software erlaubt eine zeitnahe Analyse der erzeugten Teilchenbilder

In mehreren Abteilungen zeigt die Ausstellung das Prinzip eines Teilchen Beschleunigers, die Datenanalyse, der entstandenen Reaktionen und die Rekonstruktion der erzeugten Teilchenspuren.

Ausstellungsraum des Sience Gateway mit interaktiven Experimenten.
Ausstellungsraum des Sience Gateway mit interaktiven Experimenten.

Nach mehr als zwei Stunden Besichtigung des Science Gateway, begleitet von Dr. Holzers Erklärungen, gab es einen willkommenen Abschluss in der CERN eigenen Cafeteria, wo bei einem Espresso die letzten noch brennenden Fragen der Besucher diskutiert wurden.

Prof. Dr. Peter Höppe
„Wo stehen wir heute mit dem Klima?“ – Ein Abend mit Prof. Dr. Peter Höppe

Der Deutsche Internationale Club in Genf (DICG) durfte am 19. Februar 2026 einen besonderen Gast begrüßen: Prof. Dr. Peter Höppe referierte vor unseren Mitgliedern und Gästen über den aktuellen Status des weltweiten Klimas. In einer ebenso fundierten wie aufrüttelnden Analyse zeigte der renommierte Experte auf, dass wir uns an einem kritischen Wendepunkt befinden.

Ein Blick auf die Fakten: Rekordwärme und ihre Folgen

Prof. Höppe verdeutlichte eingangs die dramatische Beschleunigung der Erderwärmung: Während die globalen Temperaturen Mitte der 2000er Jahre noch etwa 0,6 °C über dem Mittelwert des letzten Jahrhunderts lagen, war das Jahr 2024 das bisher wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen – und das erste, das die Marke von 1,5 °C im Vergleich zum vorindustriellen Niveau überschritt. Auch das Jahr 2025 reihte sich als drittwärmstes Jahr in die Serie der Rekordjahre ein.

Besonders besorgniserregend sind laut Höppe die physikalischen Rückkopplungen:

  • Wärmere Ozeane & Atmosphäre: Die Meeresoberflächentemperaturen haben Höchststände erreicht, was zu einer erhöhten Verdunstung führt. Da eine wärmere Atmosphäre mehr Wasserdampf aufnehmen kann, steigt das Potenzial für extreme Starkniederschläge massiv an.
  • Anstieg des Meeresspiegels: Seit 1900 ist der Meeresspiegel bereits um 30 cm gestiegen; bis Ende des Jahrhunderts ist ein weiterer Anstieg um mehr als einen Meter möglich.
  • Zunahme von Extremwetter: Die Statistiken zeigen einen deutlichen Anstieg von Schadenereignissen wie Hitzewellen, Dürren und schweren Gewitterstürmen, insbesondere in Europa.

Klimaklagen und ökonomische Risiken

Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags lag auf den rechtlichen und finanziellen Konsequenzen. Prof. Höppe berichtete von der weltweit wachsenden Zahl an „Klimaklagen“ – mehr als 2.000 Verfahren richten sich mittlerweile gegen Staaten oder emittierende Unternehmen. Er betonte zudem die „Transitions-Risiken“ für die Finanzmärkte: Der notwendige Umstieg auf eine kohlenstoffarme Wirtschaft könnte eine massive Neubewertung von Vermögenswerten erforderlich machen.

Lösungen und Ausblick

Trotz der ernsten Lage schloss Prof. Höppe mit einem Blick auf die Lösungen. Neben der Abkehr von fossilen Brennstoffen und der Anpassung durch Küstenschutz oder Hitzewarnsysteme sieht er große Chancen in neuen klimafreundlichen Technologien. Sein Fazit war klar: Ambitionierter Klimaschutz ist notwendig, um katastrophale Entwicklungen zu vermeiden – und jeder Einzelne kann durch sein Verhalten dazu beitragen.

Über den Referenten: Prof. Dr. Peter Höppe

Prof. Dr. Peter Höppe ist einer der weltweit führenden Experten an der Schnittstelle von Meteorologie, Medizin und Risikomanagement. Er leitete langjährig die Abteilung GeoRisikoForschung der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft (Munich Re). Zuvor war er als Professor am Institut für Bioklimatologie und Angewandte Meteorologie der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Sein Werdegang ist geprägt von der Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels auf Naturkatastrophen und die menschliche Gesundheit. Als gefragter Berater und Autor bringt er seine Expertise regelmäßig in internationale Gremien und wissenschaftliche Publikationen ein.

Hochkarätige Vorträge beim DICG

Der Abend mit Prof. Dr. Peter Höppe reiht sich ein in die Tradition des Deutschen Internationalen Clubs in Genf, regelmäßig namhafte Speaker aus Wissenschaft, Forschung, Politik und Business zu Gast zu haben. Diese Vortragsabende bieten unseren Mitgliedern die einzigartige Gelegenheit, aus erster Hand Einblicke in aktuelle globale Herausforderungen zu erhalten und in den direkten Dialog mit führenden Köpfen unserer Zeit zu treten. Wollen Sie dabei sein? Hier Mitglied werden!

Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Josef Kuschel
„Weltgewissen“ – Thomas Manns religiöser Humanismus

Ein Vortrag von Dr. Karl-Josef Tuschel am Mittwoch, dem 18. März 2026 um 19:00 Uhr in der Ev.-luth. Kirche in der Rue Verdaine 20, 1204 Genève

«Ein neuer Humanismus ist nötig», vertraut Thomas Mann 1945 seinen Tagebüchern an: ein Humanismus, der angesichts der erlebten Geschichte des 20. Jahrhunderts mit all seinen Schrecken, im Wissen um das «Dämonische», neu religiös fundiert sein müsse. Der dabei entwickelte Begriff des ‘Weltgewissens’ steht an der Seite der Idee universeller Rechte oder der Utopie eines Weltfriedens, schließt zugleich Thomas Manns lange Beschäftigung mit der Religion ab, in der dieser Autor nicht immer dieselbe Position vertreten hat. In diesem Vortrag und in dem ihm zugrundeliegenden, zum Thomas-Mann-Jahr 2025 erschienenen neuen Buch Weltgewissen kommt damit auch eine ‘Suchbewegung’ in den Blick, anhand derer man ein Gesamtbild des Oeuvres Manns nachzeichnen kann.

Karl-Josef Kuschel, Theologe und Literaturwissenschaftler, war von 1995 bis zu seiner
Emeritierung 2013 Professor für ‘Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs’ und ist
aktuell u. a. Präsident der Internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft.

Neben zahlreichen theologischen Publikationen (insbesondere zum ‘Weltethos’) weist sein Werk seit seiner Doktorarbeit Jesus in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (1987, 2. Aufl. 1997) auch
viele Veröffentlichungen zur deutschsprachigen Literatur im Dialog mit der Religion (Hesse,
Kafka, Brecht, Zweig) und eine frühe Studie zu Weihnachten bei Thomas Mann (2006) auf.

Magische Orte (2022) stellt sympathisch vor, welches Vergnügen Literaturreisen bereiten
können. Den ihn prägenden in Tübingen wirkenden Intellektuellen Hans Küng und Walter Jens
widmete er mehrere Porträts in Buchform. Seine Monographie zu dem ersten Präsidenten der
Bundesrepublik und dessen Auseinandersetzung mit der Schuldfrage Antisemitismus und
deutsche Demokratie: Theodor Heuss und seine Kreuzzüge gegen das Vergessen (2. Aufl.,
2019) zeigt in Theodor Heuss einen Intellektuellen, der es seinen Zeitgenossen nicht bequem
machen wollte.

Wo stehen wir heute mit dem Klima?

Ein Vortrag von Prof. Dr. Peter Höppe am 19. Februar 2026

Liebe Freunde,
wir möchten Sie heute herzlich zu unserer bevorstehenden Veranstaltung mit Prof. Dr. Peter Höppe, Klimaforscher, einladen. Prof. Höppe war vor zwanzig Jahren im DICG.

In Zeiten des Klimawandels werden die Auswirkungen auf unseren Alltag spürbarer.

Was hat sich in den letzten zwanzig Jahren verändert, und auf was müssen wir uns in den nächsten Jahren gefasst machen?

Wie wirkt sich der Klimawandel auf unsere Gesundheit aus und was muss noch getan werden?

Das sind nur einige Fragen und die unberechenbare geopolitische Lage wird auch bezüglich des Klimaschutzes Auswirkungen haben.

Lassen Sie uns gemeinsam dieses wichtige Thema besprechen und vielleicht gibt es auch Anregungen, was wir persönlich für den Klimaschutz tun können?

Für den Vortrag ist keine Anmeldung notwendig, jedoch für den anschließenden Umtrunk senden Sie bitte eine E-Mail an: info@dicg.org.

Das Einladungsschreiben mit weiteren Daten können Sie sich hier herunterladen.

Mitglieder frei, Gäste entrichten bitte 25,00 CHF
Anmeldeschluss: 11.02.2026
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen anregenden Abend!

Professor Dr. Peter Höppe

Peter Höppe (geboren 1954) ist ein deutscher Meteorologe und Biologe. Er leitete von 2004 bis Anfang 2018[1] die Abteilung GeoRisikoForschung der Münchener Rück (als Nachfolger des Gründers Gerhard Berz).
1979 bis 2003 war er an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) auf dem Gebiet Bioklimatologie und Angewandte Meteorologie sowie Arbeits- und Umweltmedizin tätig. Er hat in den Fächern Physik und Humanbiologie promoviert bzw. habilitiert und ist außerplanmäßiger Professor an der LMU.

Höppe berät verschiedene UN-Organisationen und gehört zu den Initiatoren des Desertec-Projekts. 2005 initiierte er die Munich Climate Insurance Initiative (MCII), deren 1. Vorsitzender er bis 2022 war und heute Honorary Chair ist. Bis 1.7.2023 war er Ad-junct Professor am Institute of Catastrophe Risk Management der Nanyang Technoloigical University in Singapur, 2018 bis 2021 Consultant Team Leader eines Katastrophenvorsorge-Projekts der Asian Development Bank in Myanmar. Seit 2019 ist er „Senior Expert“ für das Thema Klimawandel beim Nachhaltigkeitsconsulter fors-earth GmbH. Er ist Mitglied des Stiftungsrates der Münchener Rück Stiftung und Erster Vorsitzender der Münchener Universitätsgesellschaft.